Semra

Das Frausein und die Mythen

Es gibt nicht DAS Frausein. Unsere individuelle Landkarte definiert die Nuancen von unserem Sein und unserem Tun.

Entscheidend ist, die eigenen Nuancen immer wieder zu entdecken und diese authentisch auszuleben.

Doch was genau bedeutet Frausein?
Biologisch betrachtet ist ein Körper weiblich, wenn ein XX Chromosomensatz vorliegt.

Vulva, Vagina, Eierstöcke und Uterus sind weitere biologische Elemente, die einem Frauenkörper zugeordnet werden sowie eine hohe Konzentration der Hormone Östrogen- und Progesteron.

Diese biologischen Parameter bestimmen jedoch nicht die Geschlechtsidentität einer Person. Trans* und inter* Frauen sind Frauen wie cis Frauen.

Auch gibt es nicht DEN Frauenkörper, denn sie unterscheiden sich in Form und Größe.

Zudem ist ein Frauenkörper auch kein Männerkörper in klein nur mit einer reproduktiven Funktion. Die Gendermedizin entdeckt mehr und mehr die Besonderheiten von einem Frauenkörper, um sie auch in deren Einklang medizinisch zu behandeln.

Emotionalität, Empathiefähigkeit, Sanftheit, Intuition, Sanftheit, Empfangen sind Attribute, die Frauen zugeschrieben werden.

In der weiblichen Energie sein und dabei Stärke, Mut, Kreativität leben, gehört zu den vielschichtigen Ebenen vom Frausein.

Im Muttersein kommen die Besonderheiten ausdrucksstark zum Vorschein, wie das Erschaffen, Machen sowie das Gestalten und Entscheiden. Dabei sind diese Fähigkeiten in jeder Frau vorhanden und dürfen entdeckt werden.

Entscheidend für die weibliche Energie ist nicht das Verstellen der Stimme oder der eigenen Verhaltensweisen oder gar Unterwürfigkeit, um als „weiblich“ oder „feminin“ zu gelten, sondern den eigenen wahren Kern als Frau immer wieder zu entdecken und der eigenen Intuition zu vertrauen.

Die Kunst besteht darin, sich immer wieder selbst zu entdecken, denn als Frau durchlaufen wir verschiedene Zyklen als

  • Mädchen
  • Frau mit der einsetzenden Periode
  • Frau mit der Entdeckung der Sexualität
  • Frau Sein
  • Frau in Partnerschaften
  • Frau im Business
  • Frau mit Kind
  • Frau mit Kind und im Business
  • Frau in den Wechseljahren
  • Frau ohne Periode
  • Frau im Alter

Frausein bedeutet, die vielseitigen und vielschichtigen Facetten des Seins als Frau auszuleben.

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Feministinnen sind hässlich

Räumen wir auf mit den Vorurteilen gegenüber Feministinnen und zeigen uns. ✌️

Auffälligerweise werden diese Klischees weiterhin von einigen Männern in die Welt getragen, indem sie Feindbilder schaffen, da sie großes Interesse an der Aufrechterhaltung ihrer Privilegien haben.

Verständlich, wer gibt schon gerne Macht ab. 😉

Aber nein, Feministinnen sind nicht „hässlich“, „hysterisch“ oder „unweiblich“.

Zumindest mit diesen Attributen wurden Frauen diskreditiert, die sich im Zuge der #Frauenbewegung für die Gleichberechtigung der Frau einsetzten.

Diese Vorurteile gegenüber Feministinnen halten sich weiterhin, nehmen sogar zu.

Dabei bedeutet Feminismus: Gleichberechtigung und nicht Besserstellung der Frau gegenüber dem Mann.

#Feminismus hinterfragt traditionelle Geschlechterrollen und verlangt gesellschaftlichen Wandel, auch im beruflichen Kontexten.

Dies verursacht Unsicherheit und Widerstand bei Menschen, die weiterhin an der Wahrung der Geschlechterrollen interessiert sind und von den patriarchalen Systemen profitieren.

Wir vernachlässigen bei Diskussionen oft, dass unter Feministinnen unterschiedliche Strömungen und Meinungen existieren. Diese zu differenzieren wäre sinnvoll, bevor wir andere Menschen mit Vorurteilen angreifen.

Dabei brauchen wir den Dialog, die Vernetzung und die Auseinandersetzung mit den patriarchalen Strukturen, damit wir endlich #Gleichberechtigung haben.

Dies gilt für uns alle, denn viele Frauen tragen dazu bei, dass patriarchale Strukturen weiter getragen werden – das eigene Verhalten zu reflektieren statt sich gegenüber dem Mann zu verbunden und anzugreifen, hilft.

Das Vorleben von Feminismus und dabei die Narrative ändern, indem wir Feministinnen nicht als Schimpfwort einsetzen, ist notwendig für eine gleichberechtigte Welt.

Auf die Gleichberechtigung- cheers,
Semra

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Woman & Leadership

Welches Bild haben wir von Frauen, die in Führungspositionen sind?

Woran denken wir, wenn wir Female Leadership lesen, hören?

Fassen wir weiterhin Frauen in eine Kategorie zusammen und entrauben sie ihrer Individualität?

Frauen in Führungspositionen werden im Kollektiv betrachtet und ihr Facettenreichtum dadurch reduziert.

Wenn wir von Female Leadership reden, dann fallen Attribute u.a. wie Empathie, Integrität und Stärke.

Dabei gibt es weder DIE Frau, noch gibt es Female oder Male Leadership, was in Studien mehrfach bewiesen wurde.

Frauen, und insbesondere Frauen in Führung tragen die Bürde der Repräsentation auf ihren Schultern.

Eine Frau spricht für alle Frauen.

Sie muss alles richtig machen, was sie faktisch nicht kann.

Wie sollen Frauen den Erwartungen aller gerecht werden mit den unterschiedlichen Werten, Prinzipien, Mustern?

Sind wir irritiert, wenn eine weibliche Führungskraft dominant aufritt, ehrgeizig ist und wenig Empathie zeigt?

Mehr Frausein im Business – im Einklang mit der eigenen Natur sowie der individuellen Art und Entwicklung.

Keine Masken, kein Kopieren von männlichem Verhalten.

Wir brauchen mehr Frauen, die sich selbst mit all den Facetten zeigen und die eigene Vielschichtigkeit einbringen, für ihren authentischen Führungsstil, für ihren beruflichen Erfolg.

Dies gilt für alle, insbesondere Männer, die sich nicht in das starre Rollenbild des ‚harten Mannes fügen konnten oder wollten.

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